Uwe Jopt Universität Bielefeld

Abteilung Psychologie

SS 2005


Seminar: Lösungsorientierte Begutachtung im Familienrecht



Zum Verhältnis von Justiz und Gutachtern


Franzki, H. (1991). Der Sachverständige - Diener oder Herr des Richters? Deutsche Richterzeitung, 314-320.

Fuld, D. (1912). Sachverständige und kein Ende. Juristische Wochenschrift, No. 10, 520-521.

Jessnitzer, K. & Ulrich (2001). Der gerichtliche Sachverständige. Köln: Heymanns.

Lange, R. (1980). Anthropologische Grenzbereiche zwischen Psychiatrie, Psychologie und Recht. Neue Juristische Wochenschrift, 50, 27292733.

Meyer, J. (1992). Übermacht des Sachverständigen - aus der Sicht des Richters -. Deutsche Richterzeitung,125-130.



Merkmalsorientierte (traditionelle) Begutachtung


Kluck, Marie-Luise (1996). Das Psychologische Gutachten im familienrechtlichen Verfahren zur Regelung der elterlichen Sorge. Familie Partnerschaft Recht, 2, 155-160.

Kluck, Marie-Luise (2003). Entscheidungsorientierte Begutachtung im Familienrecht. Familie Partnerschaft Recht, Heft 10, 535-540.

Kühne, Adelheid (1996). Kriterien und Qualitätsstandards der psychologischen Begutachtung bei familienrechtlichen Fragestellungen. Familie Partnerschaft Recht, 2, 184-187.

Salzgeber, J. (20013). Familienpsychologische Begutachtung. Rechtliche Vorgaben und sachverständiges Vorgehen. München: Beck.

Salzgeber, J. & Stadler, M. (2000). Die formale Beurteilung familienpsychologischer Sachverständigengutachten. FF, Heft 5, 154-156.

Salzgeber, J. & Zemann, A. (1996). Psychologische Verfahren bei der Begutachtung in Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Familie Partnerschaft Recht, 2, 168-175.

Westhoff, K. & Kluck, Marie-Luise (1991). Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen. Berlin/Heidelberg/New York: Springer.



Testverfahren


Balloff, R. (1998). Methodische Grundlagen der gerichtsgebundenen Sachverständigentätigkeit in Familiensachen. Familie Partnerschaft Recht, Heft 5, 207-213.

Brickenkamp, R. (Hrsg.) (1997). Handbuch psychologischer und pädagogischer Tests. Göttingen: Hogrefe.

Ell, E. (1986). Psychologische Kriterien bei der Sorgerechtsregelung. Zentralblatt für Jugendrecht, 73, 289- 295.

Ell, E. (1989).Zur Diagnostik der emotionalen Beziehungen. Zentralblatt für Jugendrecht, 76, 271-276.

Schaipp, C. & Plaum, E. (1995). „Projektive Techniken“: Unseriöse „Tests“ oder wertvolle qualitative Methoden? Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Schwabe-Höllein, Marianne, Kindler, H. & August-Frenzel, P. (1997). Der Bindungsaspekt von Eltern-Kind-Beziehungen: Forschungsstand und Anwendung in der familienpsychologischen Begutachtung. Praxis der Rechtspsychologie, 7, 6-21.

Schwabe-Höllein, Marianne (2002). Qualitätssicherung bei der Bindungsdiagnostik in familiengerichtlichen Verfahren. In: T. Fabian, G. Jacobs, Sabine Nowara & Irmgard Rode (Hrsg.), Qualitätssicherung in der Rechtspsychologie. Beiträge zur rechtspsychologischen Praxis. Band 2. Münster: LIT Verlag. S. 61-73.




Begutachtung und Intervention


Balloff, R. & Walter, R. (1991). Der psychologische Sachverständige in Familiensachen. Familie und Recht, 334-341.

Balloff, R. (1994). Zur psychologischen Diagnostik und Intervention des psychologischen Sachverständigen in Familiensachen bei den Vormundschafts- und Familiengerichten - Bestandsaufnahme und Perspektiven. Zentralblatt für Jugendrecht, 81, 218-224.

Rösner, Sigrid & Schade, B. (1989). Der psychologische Sachverständige als Berater in Sorgerechtsverfahren. Neue Standortbestimmung zwischen Diagnostik und Beratung. Zentralblatt für Jugendrecht, 76, 439-443.

Salzgeber, J. & Höfling, S. (1991). Der diagnostische Prozeß bei der Familienpsychologischen Begutachtung. Ein Beitrag zur Datenbasis und zur Intervention des psychologischen Sachverständigen im Rahmen des Begutachtungsprozesses. Zentralblatt für Jugendrecht, 78, 388-394.



Lösungsorientierte Begutachtung


Bergmann, E., Jopt, U. & Rexilius, G. (Hrsg.) (2002). Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Köln: Bundesanzeiger Verlag.

Jopt, U. & Rexilius, G. (2002). Systemorientierte Begutachtung am Familiengericht - Aufgaben des Psychologischen Sachverständigen nach der Kindschaftsrechtsreform -. In: E. Bergmann, U. Jopt & G. Rexilius (Hrsg.). Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Köln: Bundesanzeiger Verlag. S. 177-199.

Jopt, U. & Zütphen, Julia (2004). Psychologische Begutachtung aus familiengerichtlicher Sicht: B. Lösungsorientierter Ansatz. – Eine empirische Untersuchung. Zentralblatt für Jugendrecht, 91, 362-376.

Rexilius, G. (2003). Intervention in der familienrechtlichen Begutachtung. Familie Partnerschaft Recht, Heft 10, 540-550.

Rexilius, G. & Bergmann, E. (2002). Der fachliche Umgang mit Pflegekindern - systemisch betrachtet. In: E. Bergmann, U. Jopt & G. Rexilius (Hrsg.). Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Köln: Bundesanzeiger Verlag. S. 141-175.



Qualität und Effektivität psychologischer Gutachten


Förderation Deutscher Psychologenvereinigungen (Hrsg.) (1988). Richtlinien für die Erstellung psychologischer Gutachten. Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Jopt, U. & Zütphen, Julia (2004). Psychologische Begutachtung aus familiengerichtlicher Sicht: A. Entscheidungsorientierter Ansatz. – Eine Empirische Untersuchung. Zentralblatt für Jugendrecht, 91, 310-321.

Kaltenborn, K.-F. (1996). Die lebensgeschichtliche Bedeutung der richterlichen Sorgerechtsregelung. Zentralblatt für Jugendrecht, 83, 255-266 und 354-363.

Klüber, Antje (1998). Psychologische Gutachten für das Familiengericht: eine empirische Untersuchung über Nachvollziehbarkeit und Verständlichkeit des diagnostischen Prozesses sowie ausgewählte Aspekte des Kindeswohls. Lengerich: Pabst.

Volbert, Renate (2004). Beurteilung von Aussagen über Traumata. Göttingen: Huber.

Westhoff, K., Terlinden-Arzt, Patricia & Klüber, Antje (o. J.). Psychologische Gutachten für das Familiengericht – Gerechtigkeit und Fairness für das Kind. Unveröff. Manuskript.




Psychologische Begutachtung im Vergleich: Entscheidungs- vs. lösungsorientiert


Bergmann, E. (1997). Auswahl und Rolle des Gutachters im familiengerichtlichen Verfahren. Neue Justiz,Heft 2. 67-70.

Bode, L. (2002). Change Your Mind – kindliche Beziehungen im familienrechtlichen Verfahren. In: Bergmann/Jopt/ Rexilius (Hrsg.). Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Intervention bei Trennung und Scheidung. Köln. S. 202-223.

Cuvenhaus, H. (2001). Das psychologische Sachverständigengutachten im Familienrechtsstreit. Kind-Prax, Heft 6, 182-188.

Cuvenhaus, H. (2002). Rechtliche Grundlagen einer systemisch ausgerichteten Sachverständigenbeauftragung im familienrechtlichen Verfahren. In: Bergmann/Jopt/ Rexilius (Hrsg.). Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Intervention bei Trennung und Scheidung. Köln. S. 225-236.

Finger, P. (1998). Gutachten in gerichtlichen Sorge- und Umgangsrechtsverfahren – Erwartungen an psychologische Sachverständige. Familie Partnerschaft Recht, Heft5, 224-229.

Finke, F. (1996). Psychologische Sachverständigengutachten im familiengerichtlichen Verfahren aus richterlicher Sicht. Familie Partnerschaft Recht, 160-165.

Heumann, F.-W. (2001). Das Sachverständigengutachten im familiengerichtlichen Verfahren. Familie und Recht, 16-20.

Oenning, R. (1996). Anforderungen an Gutachten aus Anwaltssicht. Familie Partnerschaft Recht, 2, 165-168.

Salzgeber, J. (2003). Ein neuer psychologischer Sachverständiger? Ein Beitrag zu Cuvenhaus (Kind-Prax 2002, 182 ff.). Kind-Prax, Heft 3, 92-96.

Willutzki, S. (2002). Thesen zur Funktion des Gutachters im familiengerichtlichen Verfahren. Vortrag, verlesen auf der Tagung „Psychologie im Familienrecht“, Bad Boll, 11.09.-13.09.2002.

Willutzki, S. (1988). Forderungen an Sorgerechtsgutachten aus der Sicht des Richters. In: G. Romkopf u. a. (Hrsg.) (1988). Forschung und Praxis im Dialog: Entwicklungen und Perspektiven. Band 2. Bonn. Deutscher Psychologen Verlag. S. 49-55.



Entwicklung des Gutachterwesens


Berk, H.-J. (1996). Gutachtenschulen - Besonderheiten und Auswirkungen auf die Gutachtenerstellung. Familie Partnerschaft Recht, 2, 187-191.

Balloff, R. (2003). Begutachtung in der Familiengerichtsbarkeit - quo vadis Sachverständigentätigkeit?* Familie Partnerschaft Recht, 530-537.

Jopt, U. &. Behrend, Katharina (2004). Wem nützen entscheidungsorientierte Gutachten im Familienrecht? - Plädoyer für eine neue Rolle der Psychologie im Familienrecht. (in Druck)

Mailandt, Jutta (2002). Auswirkungen des neuen Kindschaftsrechts in der familienrechtlichen Begutachtung. In: T. Fabian, G. Jacobs, Sabine Nowara & Irmgard Rode (Hrsg.), Qualitätssicherung in der Rechtspsychologie. Beiträge zur rechtspsychologischen Praxis. Band 2. Münster: LIT Verlag. S. 75-87

Schwabe-Höllein, Marianne (2002). Qualitätssicherung bei der Bindungsdiagnostik in familiengerichtlichen Verfahren. In: T. Fabian, G. Jacobs, Sabine Nowara & Irmgard Rode (Hrsg.), Qualitätssicherung in der Rechtspsychologie. Beiträge zur rechtspsychologischen Praxis. Band 2. Münster: LIT Verlag. S. 61-73.


Salzgeber, J. (2003). Die psychologische Sachverständigentätigkeit im Familienrecht unter ökonomischen Gesichtspunkten. Familie Partnerschaft Recht, Heft 10, 555-559.

Salzgeber, J. & Höfling, S. (2004). Familienpsychologische Begutachtung. Kind-Prax, Heft 5, 163-170.

Schade, B. & Friedrich, Sigrid (1998). Die Rolle des psychologischen Gutachters nach Inkrafttreten des neuen Kindschaftsrechts. Familie Partnerschaft Recht, Heft 5, 224-229.