1. Rollenverständnis von RechtsanwältInnen im Streit ums Sorge- oder Umgangsrecht

Die Untersuchung geht der Frage nach, wie Rechtsanwälte ihre Arbeit im Zusammenhang mit Streitigkeiten ums Sorge- oder Umgangsrecht wahrnehmen. Dabei müssen sie häufig einen schwierigen Spagat bewältigen, da sie zum einen zur ausschließlichen Interessenvertretung ihrer Mandantschaft verpflichtet sind, zum anderen sich als "Organ der Rechtspflege" verstehen und damit zugleich angehalten sind, das Kindeswohl nicht aus den Augen zu verlieren. Beide Verpflichtungen sind keineswegs immer deckungsgleich, so dass es zu beträchtlichen Interessenkollisionen kommen kann. Wie gehen Anwälte damit um?

Es handelt sich um die erste deutsche Studie, die sich speziell dem Anwalt-Kind-Verhältnis widmet. Der dazu entwickelte Fragebogen befindet sich gegenwärtig im Umlauf. Wer als Anwältin oder Anwalt interessiert ist, an dieser anonymen Befragung teilzunehmen, kann sich den Fragebogen hier als PDF-Datei herunter laden. Der zur Versendung vorgesehene Umschlag muss lediglich mit "Rückantwort" und "Gebühr bezahlt Empfänger" beschriftet werden, damit die Post die nicht frankierte Sendung zustellt. Die Anschrift ist dem Anschreiben zu entnehmen.

Anschreiben

Fragebogen